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Beichte auf dem Sterbebett: ADHS gibt es gar nicht!

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Der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg gilt als der Erfinder des psychiatrischen Krankheitsbilds Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätssyndrom, kurz ADHS – im Volksmund auch Zappelphilipp-Syndrom genannt. Mit diesem Etikett werden Kinder und Jugendliche pathologisiert, die in der Schule durch unruhiges, impulsives Verhalten auffallen. In der Regel wird dann von Psychiatern das Stimulanz Methylphenidat (Handelsname Ritalin) verschrieben, welches von Spöttern auch als “Koks mit Kinderfreigabe” bezeichnet wird.

Kritiker unterstellen schon seit langer Zeit, ADHS wäre eine erfundene Krankheit.

Kurz vor seinem Tod gestand Eisenberg dem Medizinjournalisten Jörg Blech, daß AHDS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei, wie die FAZ berichtet. Ferner stellt die FAZ fest, daß psychische Krankheiten keine Krankheiten, sondern ein Deutungsmuster seien: Als psychisch krank würde definiert, was gegen bestimmte Regeln verstoße und von Normen abweiche. Diese Normen wären nicht ein für alle Mal fest-gelegt, sie könnten sich verändern.

Damit ist nun die konservative FAZ zu einer Meinung gelangt, die der…

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Verfasst von - Juli 24, 2013 in Uncategorized

 

Was ist los mit unserem sozialem Netz?

Heute bin ich erschüttert,nachdenklich und wütend. Unser soziales Netz ist zum verzweifeln und ich kann es immer noch nicht fassen.

Pat. 17 Jahre,Alkohol und Drogenmissbrauch kam vorgestern mit einigen Promillen und Suizidversuch, wurde fixiert… Auf Station war sie schon bekannt und auch bei der Polizei. Heute Entlassung aber wohin? Mutter wollte sie nicht nehmen, Oma durfte sie nicht nehmen, Jugendhilfe wollte sie auch nicht, bei uns konnte sie auch nicht bleiben.

Nach etlichen Gesprächen und Telefonaten musste sie doch in die sogenannte Jugendhilfe ( dort sind z.B. obdachlose Jugendliche ) wo sie bis morgen bleiben darf und dort wird wohl nach einer Lösung gesucht. Die Patientin signalisierte stark das sie nicht dort hin möchte/ kann da sie einige dieser Bewohner von früher kennt und Angst vor ihnen hat….und sie musste doch hin…einfach so… Auf der Warteliste für eine Wohngruppe steht sie schon ewig aber es wird einfach nichts frei…sie wird sicher auch dort weglaufen,trinken bis sie wieder gefunden und wieder in stationäre Behandlung gebracht wird. Ich verstehe nicht das so etwas in D noch gibt, warum kann sie nicht einfach betreut und therapiert werden…

 
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Verfasst von - Juli 11, 2013 in Uncategorized

 

Stationswechsel ist angesagt :-)

Es ist wieder mal soweit, ein neuer Stationswechsel stand diese Woche an.

Auf diesen Einsatz habe ich mich schon lange gefreut..Kinder und Jugendpsychatrie..die geschlossene Abteilung. Der erste Tag war sehr eindrücklich und hat mich auch auf dem Nachhauseweg sehr bewegt. Da sind Jugendliche von 13-17 die ihr Leben nicht im Griff haben..weil es die Eltern wohl auch nicht im Griff haben, Jugendliche die mit den verkehrten Leuten „abhängen“ und Jugendliche die durch ihr Verhalten einfach nur ein wenig Aufmerksamkeit wollen. Würde man ihnen auf der Straße begegnen, sehen sie aus wie ganz normale Jugendliche. Kommen sie dann durch verschiedene Gründe auf solch eine Station haben sie auf der einen Seite nichts mehr (persönliche Dinge wie Handy,Kontakt zur Umwelt,PC,Fernsehr) erfahren aber auf der anderen Seite Zuspruch, offene Ihren,Regeln,gemeinsame Mahlzeiten und lernen andere betroffene Jugendliche kennen.

Ein 16 jähriges Mädchen wurde stark alkoholisiert von der Polizei gebracht, sie wehrte sich extrem,musste fixiert werden. Blutentnahme oder Alkoholtest waren nicht möglich. Sie benutzte Fäkalsprache und war völlig außer sich. Am nächsten Morgen entschuldigte sie sich da sie dachte,sie sei in der Ausnüchterungszelle…Mit 16 hatte sie also schon Erfahrungen damit gemacht. Sie war Suizidgefährdet,Alkoholabhängig und meinte,sie habe alles im Griff und alles ist gut. Das Elternhaus zerüttet,zur Mutter wenig Kontakt und die Oma war ihr einziger Halt.

Es ist schwierig,sich in diese Kids reinzuversetzten. Es ist Mitleid,man fühlt sich in dem Moment so hilflos aber es ist auch schön,wie die Therapueten und Betreuer damit umgehen und wie die Jugendlichen sich verändern. Leider schaffen die meisten nicht,die Veränderungen beizubehalten.

Ich denke dieser Einsatz wird mich noch oft zum Nachdenken bringen und es wird sicher noch Erlebnisse geben,die mich so schnell nicht loslassen.

Habt ihr Erfahrungen mit Kinder und Jugendpsychatrien?

 
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Verfasst von - Juli 11, 2013 in Uncategorized

 

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Kurzmitteilung

Heute in Anatomie hatten wir unter anderem die Bildung der Stimme. (Im Rahmen von Nase,Nebenhöhlen, Rachen, Kehlkopf, Luft/Speiseröhre) 

Dieses Thema finde ich total interessant und passend dazu gabs folgendes Video.

Ich finds faszinierend..

http://m.youtube.com/watch?v=iYpDwhpILkQ

Heute in Anatomie hatten wir unter anderem die

 
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Verfasst von - Juni 24, 2013 in Uncategorized

 

Und wieder ist ein Einsatz vorbei

Der Unterkurs rennt in großen Schritten Richtung Mittelkurs. Mein dritter Einsatz ist vorbei und ich war noch nie so überwältigt.

Vor ca.4 Wochen begann er in einem Internat für Körper und Geistig behinderte Kinder und Jugendliche. Die Wohngruppe bestand aus 8 Jugendlichen,die meisten waren Muskeldystrophiker ,ein Sina Bifida Kind und 1 Jugendlicher mit Querschnittslähmung. Da einige dieser Bewohner über ein Tracheostoma beatmet wurden,musste auch immer eine Kinderkrankenschwester im Dienst sein.

Mich hat die Art der Jugendlichen sehr berührt. Trotz der großen Behinderungen waren sie so herzlich, gar nicht befremdlich und alles schien normal. Sei es die Körperpflege am Morgen, Ausflüge,Organisatorische Dinge oder das engeben von Nahrung bzw. der Umgang mit den PEG`s.

Ich konnte dort viel medizinisches lernen: Einmalkathetern, Tracheostomapflege und Wechsel, Blutzuckermessen und Insulingabe, Umgang mit verschiedensten Liftern, Rollstühlen und Hilfsmitteln, Absaugen aus der Trachealkanüle, den Umgang mit dem Cough Assist und natürlich die verschiedenen Krankheitsbilder.

Am Freitag ging ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge und cih kann mir sehr gut vorstellen, nach der Ausbildung in solch einer EInrichtung zu Arbeiten.

Nun stehen 3 Wochen Schulblock an und danach der EInsatz in der Kinder und Jugendpsychatrie.

Es bleibt also spannend🙂

 
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Verfasst von - Juni 16, 2013 in Uncategorized

 

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Kliniktalk: Das wahre Leben

Wenn ich in der Arbeit bin, passieren oft Dinge an die man noch oft denkt, über die man noch lang redet und worüber man auch oft noch mal schmunzelt.

Kliniktalk ist unsere neue Rubrik und hier könnt ihr witzige,kuriose oder einfach nette Dinge lesen die uns in der Klinik immer mal wieder begegnen.

Auslöser für diese Rubrik war gestern der Angehörige eines Patienten ( Nichtmuttersprachler)

Er kam mir aufgelöst auf dem Gang entgegen und rief:” Die Schlampen vom meinem Vater sind weg, einfach weg..”

Ich wusste erstmal gar nicht was ich darauf sagen sollte… ” Wie meinen Sie das denn?”

” Er hatte extra welche für`s Krankenhaus und jetzt sind sie nicht mehr da”

Nunja,eigentlich ist es mir ja egal wer wann mit wem usw…aber nachdem sich schon die Kollegen kichernd im Schwesterzimmer verzogen hatten, kam die Erleuchtung…

“Herr XY..die Hausschuhe ihres Vaters sind bestimmt im Schrank, da habe ich Sie heute morgen selbst reingestellt…”

So waren Vater und Sohn wieder glücklich vereint mit den schwarzen,extra für die Klinik gekauften Leder-Schlappen...

 
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Verfasst von - Juni 6, 2013 in Uncategorized

 

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Ein interessanter 4 Teiler auf youtube

Im Rahmen der Ausbildung kommt man ja früher oder später auch zum Thema Tod.

Um mich besser mit dem Thema auseinanderzusetzen, habe ich auf youtube einen interessanten 4 Teiler gefunden.

Im Augenblick des Todes – Medizin im Grenzbereich

Hier findet ihr Part 1 von 4, die anderen Teile sind auf youtube einfach zu finden.

 

 

 
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Verfasst von - Juni 2, 2013 in allgemein

 
 
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